:: Flussbarsche ::
Das Angeln nach Flussbarschen ist die einträglichste Angelei in unseren hiesigen
Seen, und was gibt es besseres als frische Barschfilets!
Im Bild unten sieht man Daniel mit seinem ersten grossen Barsch - 1,3 kg! - gefangen
mit Regenwürmern in ca. 8 m Tiefe .
Im Bild unten zeigt Alexander einen schönen Brackwasser-Flussbarsch, gefangen im
Nov. 2006 im St. Vejle Å, mit einer Garnele als Köder: dieser Fisch wog 1,1 Kilo.
Am gleichen Tag fing er ca. 22 Barsche, zwischen 0,8 und 1,3 kg.
Und hier kommet mein schönstes Exemplar: nachdem wir den ganzen Tag mitten auf dem
See unzählige kleine Barsche fgefangen hatten, versuchten wir es nahe am Ufer , wo
das Wasser nur knapp 1 Meter tief war - und ich fing den grössten Fisch des Tages
- ca. 1 kg
:: Hechte ::
Hechte angeln wir im Allgemeinen mit Jiggs und Wobblern oder mit toten bzw. lebenden
Plötzen. Die meisten unserer Hechte wurden vom Boot mit Plötzen geködert, während
Daniel den Hecht im Bild unten von der Bootsbrücke aus mit einem Jigg überlisten
konnte.
Alexanders erster grösserer Hecht mit ca. 5 kg, gefangen im Mai 2005 auf dem Esrumsee
Im Mai 2004 ging mir dieser herrliche Fisch an den Haken. Ein grosser Kämpfer von
etwa 5 kg, der sich aber schliesslich doch ergeben musste.
:: Zander ::
... und wenn man mit nicht zu grossen Plötzen ködert, und dies bei Nacht, kann man
auch mal einen Zander fangen. Dieser 3,5 kg-Fisch biss morgens um 03:00 (während
ich im Boot lag und schlief! Gott-sei-Dank wurde ich rechtzeitig wach!).
Die Winter 2001 bis 2004 boten phantastische Gelegenheiten zum Eisangeln! Das Eis
sollte mindestens 13 cm Dicke haben, und zwar über die ganze Fläche! Die letzten
Jahre war es dafür leider nicht kalt genug! Seen mit viel Strömung und damit unterschiedlicher
Eisdicke eignen sich daher nicht unbedingt!
Als Köder benutzen wir kleine Blinker oder Jigs, manchmal auch kleine Plötzen. An
manchen Tagen fängt man damit jede Menge Hechte, aber bereits am nächsten Tag kommen
an der gleichen Stelle nur Barsche an den Haken, und am dritten Tag passiert überhaupt
nichts! Schön, spannend (und kalt) ist es aber allemal!
:: Lachs ::
Lachsführende Gewässer in Dänemark finden sich hauptsächlich in Jütland, und daher
liegen für uns die Lachs-Gewässer in Schweden sehr viel näher. Von diesen haben wir
hauptsächlich die Mörrum und den Lagan befischt.
Die Mörrum ist sehr naturschön und recht teuer, dafür fängt man aber auch nicht so
viel (zumindest mir ist bisher kein Fang geglückt). Der Lagan ist billiger, ebenfalls
recht schön, und relativ ertragreich.
Meine Erfahrung ist, dass man im Schnitt 3 Tage angeln muss um einen Lachs zu fangen
(wenn man an guten Tagen angelt, kann man auch mal 2 - 4 Fische an einem Tag an den
Haken bekommen, dafür kann man aber auch
einige Tage am Ufer stehen und den Lachsen beim springen zusehen, ohne dass man das
geringste Risiko eingehen muss, dass irgendein Lachs sich für irgendeinen Köder interessiert.
An solchen Tagen kann man dann die Taktik ändern und mit Wurm und Grundangel auf
z.B. Aal gehen.
Am besten sind die ersten Wochen der Saison (März/April, hier fängt man hauptsächlich
Forellen), und die letzten Wochen der Saison (Oktober), mit jeder Menge (kleinerer)
Lachse. Die grössten Lachse fängt man im Allgemeinen im Mai/Juni, aber für diese
Angelei muss man viel Zeit mitbringen!
:: Orfe (Aland, Nerfling) ::
Im Frühjahr zieht es uns oft an den Tryggevalde Å, einen fischreichen Bach im Süden
von Kopenhagen. Neben Forellen, Barschen, Hechten, Plötzen und Braxen gibt es auch
jede Menge Orfen zu fangen (und wieder auszusetzen):
Orfen leben hier hauptsächlich im Mündungsgebiet, und im Sommer kann man sie an der
Küste mit Blinkern fangen. Im Frühjahr ziehen sie zum laichen die Bäche hoch und
sind mit kleinen roten Ködern (Fliegen oder auch Regenwürmer) an den Haken zu bekommen.
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Angeln in Bächen und Seen