Angeln in
Dänemark
Um 7 Uhr waren wir vor Ort , stellten uns wie die Reiher an die Küste und begannen mit der Angelei
Es wurde 10 Uhr, und immer noch kein Fisch in Sicht!
Gegen 11 Uhr hielten Christian und John Kaffeepause und beobachteten neidvoll einen Schweden, dem es geglückt war, einen Fisch zu überlisten ...
....und langsam wurde der Wind stärker, es war fast unmöglich die Kamera stillzuhalten, und die Angler flüchteten aus dem Wasser ...
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April 2004:
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... und daher beschlossen wir gegen 13 Uhr nach Hause zu fahren. Bis kurz vor Malmö
war alles in bester Ordnung, die Brücke nach Hause war offen, und alle waren guter
Dinge. Als wir 2 km vor der Brücke waren, kam allerdings die Meldung, dass diese
jetzt auf Grund des Sturms gesperrt worden war. Wir konnten telefonisch die Auskunft
erhalten, dass die Fähre zwischen Helsingborg und Helsingör noch in Betrieb war.
Also machten wir uns auf nach Norden, und überlegten, wo (und wie) wir den Abend
verbringen könnten, sollte auch die Fähre den Betrieb einstellen.
Aber wir konnten uns (nach Bezahlung eines Sturm-Zuschlags) in die Schlange zur Fähre
einreihen. Die Idee, das Auto zu verlassen, um uns während der Wartezeit ein bisschen
die Füsse zu vertreten, gaben wir schnell auf: der Wind trieb die Gischt aus dem
Hafenbecken über das Gelände, so dass wir in kürzester Zeit recht nass wurden. Als
wir dann endlich auf der Fähre waren und diese ablegte und den Hafen verliess, wurde
uns die Wucht des Sturm dadurch bewusst, dass sämtliche Alarmanlagen der sich im
Bauch der Fähre befindlichen Autos zu heulen begannen. Nur der Kapitän schien das
Wetter sichtlich zu geniessen.
Normalerweise dauert es 10 - 15 Minuten, den Öresund zu überqueren, aber diesmal
nahm sich der Skipper über eine Stunde Zeit, und die Einfahrt in das dänische Hafenbecken
wurde zu einer recht spannende Angelegenheit, für die der Kapitän zusätzliche 10
Minuten benötigte. Als wir die Fähre verliessen, wurde bekanntgegeben, dass auch
der Fährbetrieb eingestellt wird (sicherlich sehr zum Leidwesen der vielen hundert
Schweden, die bis aus Helsingör heraus Schlange standen, in der Hoffnung, noch nach
Hause zu kommen. Es lebe das Leben auf einer Insel!).
Im Radio wurden alle aufgefordert, zu Hause zu bleiben und die Strassen nicht zu
benutzen (wahrscheinlich wegen all der umgestürzten Bäume, die uns zu etlichen Umwegen
zwangen). Wir schafften es aber, unbeschadet nach Hause zu kommen, wo wir aber wegen
manglenden Stroms im Dunklen sassen und bei Kerzenschein kaltes Abendessen geniessen
durften.
Wir fingen zwar leider keinen Fisch, werden diesen Ausflug aber sicherlich lange
im Gedächtnis behalten!
Am Samstag, den 08. Januar 2005, war es wieder soweit: der alljährliche Winter-Ausflug
unseres Angelklubs an die schwedische Ostküste sollte stattfinden, um dort nach der
Schonzeit die ersten grossen schwedischen Meerforellen zu angeln. Der Wetterbericht
versprach zwar Orkan, aber das kann begeisterte Angler von nichts abhalten!
So trafen wir uns um 5:30, und fuhren in der dunklen und kalten nordischen Nacht
über die Øresundsbrücke nach Schweden. Unser Ziel war Stenshoved an der Ostküste,
das wir auch ohne Probleme in der ersten Dämmerung erreichten.
Schwedische Küste, 08.01.2005