
















Im März beschlossen Morten, Thomas, Bent und ich ein Wochenende am Lagan zu verbringen, da dies die beste Zeit ist, Meerforellen an die Angel zu bekommen!
Wir kamen Freitag abend an, und unsere Hütte war noch ordentlich zugeschneit: damit hatten wir nicht gerechnet! Wir machten uns Mut, dass es mit dem Angeln trotzdem klappt, - “bei der Strömung wird der Lagan doch nicht zugefroren sein”!?
Aber: es gab reichlich Eis! In den eisfreien Flächen sprangen die Forellen hoch aus dem Wasser - aber wie den Blinker dort hinbekommen? Und wie einen möglicherweise gefangenen Fisch an Land bekommen?
Nach längerem Suchen fanden wir dann eine Stelle, an der man - bei herrlichem Sonnenschein - ohne grössere Probleme angeln konnte - und die Fische liessen sich auch nicht lange bitten!
Leider waren alle Forellen ziemlich klein - aber es gab jede Menge, und alle waren hungrig!
Fisch für jeden! So viele Meerforellen habe ich an einem Tag noch nie an Land gesehen!
Zugegeben, sie waren nicht sehr gross ...
... und alle bekamen ihre Freiheit wieder zurück ...
... bis auf einen: Morten war der glückliche Gewinner einer Meerforelle von ca. 1,3 kg, ...
... die dann auch mit nach Hause kam
Gegen Abend unternahmen wir dann noch einen Ausflug an die Küste, um zu sehen, ob hier vielleicht grössere Exemplare unterwegs waren, ...
... aber, falls ja, hatten diese ihre Jagdinstinkte gut unter Kontrolle!
Am Sonntag probierten wir es nochmal, und fingen wieder jede Menge (kleiner) Fische. Aber es war kalt, windig, und wegen der vorbeischwimmenden Eisscholle war die Angelei manchmal nicht ganz einfach!
Und als es dann noch anfing zu schneien, beschlossen wir, den Rest des Tages am warmen Schwedenofen zu Hause zuzubringen.